Selbständigkeit

Die Kinder sollen in Ihrer Selbständigkeitsentwicklung unterstützt werden. Sie sollen befähigt werden, in Situationen ihres gegenwärtigen und künftigen Lebens möglichst autonom und kompetent denken und handeln zu können. Dafür sind die ersten Lebensjahre besonders wichtig. Mit Respekt und warmherziger Zuwendung helfen wir den Kindern sich selbst und ihre Stärken zu erkennen und ein positives Selbstbild zu entwickeln. Wenn sie die Welt in der Geborgenheit sicherer Beziehungen erforschen können, wäscht ihr Selbstvertrauen. So helfen wir den Kindern emotional zu wachsen und mit Erfolg ebenso wie mit Schwierigkeiten umzugehen.

Sozialkompetenz

Bezeichnet die Fähigkeit im Umgang mit anderen Menschen. Dazu gehören alle Fähigkeiten, um das soziale Leben in Organisationsformen (wie Familie, Kindergarten, Schule) und in Beziehungen (z.B. Freundeskreis) bewältigen zu können. Darunter fällt vor allem die Fähigkeit zur erfolgreichen Kommunikation, Kooperation und Konfliktlösung, sowie sich aktiv mit gesellschaftlichen Geschehnissen und Hintergründen auseinander zu setzen.
Sich in der sozialen Welt der Gleichaltrigen zurechtzufinden und Beziehungen zu anderen Kindern aufzubauen ist eine große Aufgabe für Kleinkinder. Faszinierend für Zweijährige ist die Tatsache, dass die anderen Kinder einem selbst sehr ähnlich und dennoch verschieden sind. Die Kinder müssen im gemeinsamen Spiel mit Störungen, Unterbrechungen und Missverständnissen umgehen lernen. Aber gerade in Gruppen in denen auch ältere Kinder sind, wachsen sie durch die Teilhabe an deren Rollenspielen fast wie von selbst dort hinein.

Werte und Normen

Mit diesem Ziel möchten wir die Kinder zu gesellschaftsfähigen Menschen erziehen. Sie erfahren, dass ein „Anderssein" kein „Besser- oder Schlechtersein" ist. Auch Grenzen und Regeln müssen Kinder erfahren, um dieses Ziel zu erreichen. Eine Einführung in unsere Traditionen und in unsere Kultur gehört auch zum heutigen Leben. Durch religiöse Themen erlernen die Kinder auch ein religiöses Sachverständnis.

Vermittlung von Wissen und lernmethodischen Kompetenzen

Lernmethodische Kompetenzen finden in allen alltäglichen Situationen statt. Es entsteht ein Bewusstsein der Kinder für ihre eigenen Lernprozesse, die ihre Fähigkeiten und Kenntnisse erhöhen. Themeninhalte werden vermittelt. Die Kinder können nachvollziehen, warum sie etwas machen und erwerben dadurch Wissen. Sie lernen im Spiel und lernen das Lernen, indem sie erfahren, wie man sich Wissen aneignen kann.
Kinder entdecken und erforschen die Welt mit ihrem ganzen Körper und all ihren Sinnen. Durch Bewegung, Berühren, Sehen, Hören, Schmecken und Riechen entwickelt sich das Gehirn. Sich wiederholende Erfahrungen mit Menschen, Dingen und Materialien lassen mentale Bilder entstehen. So werden Kinder dazu angeregt, auf fantasievolle Weise zu imitieren, Neues zu erforschen, Bekanntes zu variieren und weiter zu entwickeln. Ihre Kreativität wächst, indem sie mit Geräuschen, Bewegungen und allen möglichen Materialien experimentieren und beobachten, was alles dabei geschieht.

Kreativität

Man kann Gefühle, Geschichten und Botschaften ausdrücken, durch gestalterische Mittel wie Zeichnen, Malen, plastisches Formen, Musik oder den eigenen Körper. Es wird möglichst wenig mit vorgefertigten Materialien gearbeitet. Die Kreativität wird besonders im alltäglichen Spiel gefördert.

Förderung der Motorik

Bewegung leistet einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung der kindlichen Vorstellung von sich und der Welt. Bewegung regt die geistige und sprachliche Entwicklung an.
Grobmotorik: Die Kinder können hierbei ihren Bewegungsdrang ausleben und ihren Körper kennen lernen und schulen.
Feinmotorik: Schulung der Fingerfertigkeit.


Sprache und Kommunikation

Kinder benutzen ihre Stimme um Kontakte herzustellen und andere Menschen wissen zu lassen, was sie brauchen und wie sie sich fühlen. Sie beginnen zu lernen wie Gespräche geführt werden. Kinder lernen die Regeln der Kommunikation, indem sie im Kontakt mit ihren Bezugspersonen und mit anderen Kindern stehen. Sie lernen die Bedeutung der Worte und deren Verwendung. Wichtig ist, dass ihre Gesprächsversuche interpretiert, beantwortet und gewürdigt werden.

 

Sauberkeitserziehung

Unser Ziel ist es die Kinder bei den präventiven Maßnahmen zur Gesunderhaltung des Körpers, dessen Pflege und die Entwicklung von Verantwortung im Umgang mit dem eigenen Körper zu unterstützen und zu fördern.
Ungefähr im Alter zwischen zwei und vier Jahren bekommen Kinder das Bewusstsein, selbständig die Toilette benutzen zu können. Dieser Reifungsprozess braucht viel Zeit und Geduld. Die Kinder werden von den Erziehern, so gut wie möglich, unterstützt indem die Signale der Kinder wahrgenommen werden und sie von den Erziehern bestärkt und ermuntert werden, auf die Toilette zu gehen.
Des Weiteren wird den Kindern im täglichen Miteinander auch die Wichtigkeit des Hände- und Mundwaschens vermittelt.

kiga_33.jpg

Öffnungszeiten

Ganztagsplatz für Berufstätige:

Mo. - Do. 7:15 bis 16:30 Uhr
Fr. 7:15 bis 13:00 Uhr

Teilzeitplatz für Berufstätige:

Mo. - Do.

 

7:15 bis 12:30 Uhr
13:30 bis 16:30 Uhr
Fr. 7:15 bis 12:30 Uhr

Teilzeitplatz:

Mo. - Do.

 

8:00 bis 12:30 Uhr
13:30 bis 16:00 Uhr
Fr. 8:00 bis 12:30 Uhr

Kontakt

Städt. Kindergarten
Bad Sobernheim

Kapellenstrasse 3
55566 Bad Sobernheim

 

Telefon: +49 (0) 6751 3685

E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.